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Schon
kurz vor der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes, die Martin
Herrmann in deutscher und sorbischer Sprache im Beisein des
"Bescherkindes - dźěćatko" und der kleinen
Helferin Hanka Sarodnik vornahm, strömten viele Gäste in den festlich
geschmückten Zeißighof. Über die Identität des Bescherkindes war
wenig zu erfahren, da es nach altem sorbischen Brauch schweigend und
komplett verhüllt ihre "Mission" erfüllte, den Gästen durch
leichte Berührungen mit dem Handrücken oder einigen sanften Streicheleinheiten mit der Rute Glück
und Gesundheit zu verheißen. Kinder bekamen kleine Geschenke.
Gleich
im Eingangsbereich hinter dem großen Torbogen, wo die Preise der
Tombola aufgebaut waren, bekamen die Besucher die Möglichkeit, ihr Glück
zu versuchen. Vor dem Hof boten Händler Honigprodukte und
Schokoladenspezialitäten an. Im
Hof duftete es nach Kaffee, Glühwein, Plinsen, Bratwurst und gebrannten
Nüssen und ließ beim Plausch mit Freunden vorweihnachtliche Stimmung
aufkommen.
Kurz
vor dem Auftritt der Kinder des Lutki-Hauses nahm der Andrang im Hof
nochmals zu. Besonders die Eltern und Großeltern wollten sehen und
hören, was ihre Schützlinge schon gelernt haben. Nach
Fridolins Weihnachtsparty dann der Höhepunkt, der Weihnachtsmann
erschien mit einem großen Sack und hatte für alle Kinder kleine
Geschenke mitgebracht. Zur
Fotoshow gehts hier!
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