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In seinem Buch, "Zeißig-Ćisk Geschichte und Geschichten eines
Dorfes",
hat Johann Kasper die gesammelten Erkenntnisse und Gedanken über die Geschichte
des Ortes niedergeschrieben.
Es wird vermutet, dass
der Ort auf Grund seiner Form (Angerdorf) nach einem vorliegenden Plan als ein Kolonistendorf entstanden ist.
Wahrscheinlich haben junge Menschen aus dem Bautzener Altsiedelgebiet im 10.
oder 11. Jahrhundert das Dorf gegründet.
Wer diese Menschen waren, die in diesem damals wald- und
wasserreichen Gebiet eine neue Heimat suchten und Häuser bauten ist nicht mehr
vollständig nachvollziehbar.
Bei der Namensgebung gehen mehrere Ortsnamenforscher davon aus, dass die
sorbische Bezeichnung "Ćisk" von der sorbischen Bezeichnung
"Ćis" für die Eibe, ein Nadelbaum, der damals wahrscheinlich mit
zu den charakteristischen Bäumen gehörte, abgeleitet ist.
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